Von Rostock nach Berlin, von Berlin, nach Tiflis – oder auch nicht?

Foto: Johanna E.
Unsere Flugtickets und Unterkunft waren gebucht. Jetzt konnte nichts mehr schief gehen. So dachten wir zumindest. Am 12. August 2026 sollte es losgehen, doch es begann schon mit der Unterkunft anders als gedacht. Am letzten Abend vor Abflug, wurde uns diese über den Vermieter storniert. Wie sich später noch herausstellte, war ihm kurzfristig eingefallen, dass er doch mehr Geld wollte, als den Preis, den wir für die Ferienwohnung bereits gezahlt hatten. Die ganze Konversation begann ziemlich kurios, mit der Behauptung er hätte kein Geld von uns erhalten. ApartTen können wir deswegen nicht weiterempfehlen.
Wir hatten über Fe-Wo-direkt gebucht, die uns immerhin das Geld sofort erstatteten.
Wir suchten uns eine neue Wohnung, die uns aber bis 24 Stunden nach Anfrage nicht bestätigt wurde. Zum Glück wie sich herausstellte.
Immer noch sehr optimistisch fuhren wir am 12. August 2026, wie geplant mit dem Zug Richtung Berliner Flughafen. Es war eine angenehme Fahrt, der Zug war leer, es war ruhig und die Sonne schien. Bis zu diesem Moment, als es im Zug kurz rumpelte und der Zug danach zum stehen kam.
Ein Geruch von den Bremsen zog durch den Wagon – es war bestimmt kein geplanter Stopp.
Kurze Zeit später merkten und erfuhren wir, dass es sich tragischerweise um einen Personen Unfall handelte. Bis wir aus dem Zug evakuiert wurden, vergingen Stunden. Anschließend wurden wir mit Bussen zum Flughafen gebracht. Leider erreichten wir diesen aber erst 6 Minuten vor geplantem Abflug, sodass wir dem Flieger nur noch hinterher winken konnten.


